Haus & Grund zur Fortsetzung des Programms Einbruchschutz

Foto: Einbruch © Steffen Salow auf Pixabay
Foto: Einbruch © Steffen Salow auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Kiel, Januar 20 ). Die Landesregierung hat heute Vorschläge zur Verwendung des Haushaltsüberschusses vorgestellt. Unter anderem wird das Landesprogramm Einbruchschutz mit 1,8Millionen fortgeführt und zukünftig so gestaltet, dass auch Mieterinnen und Mieter Zuschüsse beantragen können.

Dazu erklärte Alexander Blažek, Vorstandsvorsitzender des Grundeigentümerverbands Haus & Grund Schleswig-Holstein, wörtlich:

„Wir begrüßen, dass die Jamaika-Koalition unserer Forderung folgt und das Programm zum Einbruchschutz fortsetzt. Prävention ist das beste Mittel gegen Einbruchskriminalität. Die Fördermittel waren im letzten Jahr schon im Juli vergriffen. Das zeigt, wie beliebt das Programm war, mit dem zum Beispiel der Einbau einbruchshemmender Fenster gefördert worden ist. Wer mindestens 1.000 € investierte, bekam einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent. Davon profitierte auch das örtliche Handwerk.

Nicht sinnvoll ist allerdings, auch Mieter zu fördern. Das wirft mietrechtliche Probleme auf. Für den Einbau einer sichereren Wohnungseingangstür oder einbruchshemmender Fenster benötigt der Mieter die Zustimmung des Vermieters. Darüber hinaus ist unklar, was mit diesen Einbauten passiert, wenn das Mietverhältnis endet. Cleverer wäre, den Eigentümer der Wohnung zu bezuschussen. Allerdings sah das bisherige Programm keine Förderung von Vermietern vor, weil dafür die Mittel zu knapp waren. Daher sollte sich das Förderprogramm wie bisher an selbstnutzende Eigenheimbesitzer richten.“