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Berlins Bausenatorin lehnt Verantwortung für fehlende Wohnungen ab

Foto: Hochhaussiedlung Gropiusstadt in Berlin-Neukölln (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Hochhaussiedlung Gropiusstadt in Berlin-Neukölln (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) lehnt eine persönliche Verantwortung für die Wohnungsbaumisere der Stadt ab. „Vor nicht einmal zehn Jahren hatten wir in Berlin 100.000 leer stehende Wohnungen. Dann begann der Umschwung, der vor allem durch den Zuzug von außen geprägt ist. Berlin hat dafür keine planerische Grundlagen geschaffen und nur ungenügend finanzielle Vorsorge getroffen“, sagte Lompscher, die 2016 mit Beginn der rot-rot-grünen Landesregierung ins Amt gekommen war, der „Welt“. Damit reagiert die Linke-Politikerin auch auf Vorwürfe aus Reihen des Koalitionspartners SPD, sie stehe für Stillstand in der Stadt. Auf die Frage, ob ihre Kritik nicht direkt den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) treffe, der von 2011 bis 2014 Bausenator des damals rot-grünen Regierung war, sagte Lompscher: „Nach hinten blicken ist immer leicht, aber wenig produktiv. Ich bin dafür, nach vorne zu blicken und die Aufgaben anzupacken.“ Die Senatorin, die vor allem auf die sechs landeseigenen Baugesellschaften setzt, musste kürzlich einräumen, dass sie das eigene Planziel – 30.000 neue Sozialwohnungen bis 2021 – verfehlen wird. Dazu sagte Lompscher: „Es wird nicht weniger gebaut, es wird aber langsamer gebaut, als man angenommen hatte.“

Das regelmäßige Controlling der städtischen Wohnungsbaugesellschaften habe im Übrigen ergeben, dass sich die Anzahl der „geplanten Wohnungen auf rund 44.000 erhöht hat, aber die Zahl der Wohnungen, die bis 2021 bezugsfertig werden, verringert hat“. Dabei handele es sich um „eine Momentaufnahme, aus der für uns ein Arbeitsauftrag erwächst, nämlich nachzusteuern. Es ist nicht das Eingeständnis, dass wir uns zu hohe Ziele gesetzt hätten“, so die Linke-Politikerin weiter.

Beim vielfach kritisierten Rückgang der Baugenehmigungen in der Stadt plädiert Lompscher für einen differenziertere Analyse. „Die Zahl der genehmigten Projekte ist zwar um 17 Prozent zurückgegangen, aber die Zahl der genehmigten Wohnungen ist gestiegen“, sagte die Senatorin. Der Rückgang betreffe den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser und sei mit einem Drittel sehr hoch. „Vielleicht weil die Grundstücke rarer und damit teurer werden“, so Lompscher. Bei den mehrgeschossigen Wohnbauten und damit bei den Wohnungen insgesamt gebe es hingegen einen Zuwachs der Genehmigungen. „Seit 2016 sind das etwa 25.000 jährlich, und wir tun alles, um die Zahl der Genehmigungen zu halten oder zu steigern“, sagte die Linke-Politikerin.


 
 
 

Milliardenschäden durch Sturm und Starkregen

Foto: Schäden nach Sturm (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Schäden nach Sturm (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die versicherten Sturm-, Hagel- und Starkregenschäden liegen im ersten Halbjahr 2018 so hoch wie gewöhnlich in einem gesamten Jahr. Wie „Bild“ berichtet, werden die Schäden an Wohngebäuden 1,3 Milliarden Euro betragen und erreichen fast den zehnjährigen Jahresdurchschnitt von 1,4 Milliarden Euro. Das geht aus der Halbjahresbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor, über die die „Bild“ berichtet.

Demnach werden alleine 1,1 Milliarden Euro auf Sturmschäden entfallen. Der GDV geht davon aus, dass 2018 eines der fünf schwersten Sturmjahre seit 20 Jahren wird.


 
 
 

Welche Immobilie passt zu mir? Großer Eigenheim-Ratgeber von creditweb – Meine Baufinanzierung

Foto: Welche Immobilie passt zu mir? ©fotolila, F8studio © 2018 creditweb GmbH.
Foto: Welche Immobilie passt zu mir? ©fotolila, F8studio © 2018 creditweb GmbH.

Köln, August 2018 (lifePR) – Ob eine moderne Eigentumswohnung mitten in der Großstadt, ein gemütliches Einfamilienhaus im Grünen, eine familienfreundliche Doppelhaushälfte oder ein altersgerechter Bungalow – es gibt eine Vielzahl an interessanten Immobilientypen. Doch welche Immobilie passt zu Ihnen, Ihren Wünschen und zu Ihrer persönlichen Lebens- und Einkommenssituation? Bevor Sie sich für eine Immobilie entscheiden, sollten Sie genau überlegen, welche individuellen Auswahlkriterien besonders wichtig sind.

Voraussetzungen: Wer kauft die Immobilie?

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung vom Traumhaus – und die hängt meistens mit der persönlichen Lebenssituation, dem Alter, dem Familienstand und den individuellen Bedürfnissen und Wünschen zusammen. Als junge Familie träumt man vielleicht von einem freistehenden Einfamilienhaus mit einem großen Garten und einer guten Infrastruktur vor der Haustür, als Single wünscht man sich eine gemütliche Eigentumswohnung mitten in der City und für Rentner kann ein altersgerechter Bungalow im Umland das perfekte Wohn-Ideal sein. Ebenso entscheidend sind auch die finanziellen Möglichkeiten und die Frage, welche Immobilie man sich leisten kann. Bevor man sich auf Immobiliensuche begibt, sollte man ungefähre Richtlinien festlegen und die Suche dadurch eingrenzen – und vor allem verkürzen.

Lage: Wo möchte ich wohnen?

Mitten in der pulsierenden Innenstadt, im familienreichen „Speckgürtel“ der Großstädte oder doch lieber auf dem Land – die Lage ist ganz entscheidend bei der Immobiliensuche und bestimmt über das Angebot und auch über den Preis. Wo möchten Sie leben? Definieren Sie für sich, was Wohnqualität ausmacht: Ist es für Sie wichtiger, dass Sie Ruhe und Natur um sich herum haben oder legen Sie besonders Wert auf eine gute Infrastruktur und auf ein breites Kulturangebot in Ihrer Nähe?

Platz: Wie viel Wohnfläche benötige ich?

In den eigenen vier Wänden möchte man sich wohlfühlen – und dafür ist ausreichend Platz ein wichtiger Faktor. Die durchschnittliche Quadratmeterzahl in Deutschland liegt bei circa 45 m² pro Person. Doch wie viel Wohnfläche man wirklich benötigt, hängt nicht nur von der Anzahl der Bewohner und dem Grundriss, sondern auch von den Bedürfnissen ab: Benötige ich ein Arbeitszimmer und ein Gästezimmer? Brauche ich viel Stauraum? Können sich die Kinder auch langfristig ein Zimmer teilen? Legen Sie fest, wie viel Wohnfläche Sie mindestens benötigen – ein wenig Flexibilität ist erlaubt, schließlich kann ein gelungener Grundriss für ein deutlich größeres Wohngefühl sorgen.

Wohnformen: Welcher Immobilientyp passt zu mir?

Es gibt diverse Wohntypen, die sich alle durch bestimmte Merkmale voneinander unterscheiden und – je nach Vorlieben der Immobilienkäufer – für die einen perfekt und für die anderen eher weniger geeignet sind:

Eigentumswohnung: Gerade in Großstädten sind Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern beliebt, denn sie zählen zu den günstigsten Immobilientypen. Neben dem Preis überzeugt viele, dass sich in der Regel ein Verwalter um das Organisatorische und um die Pflege des Gartens etc. kümmert. Viele begeistert gerade bei Hochhäusern in Großstädten auch der Ausblick in den oberen Etagen. Der Nachteil ist hingegen die Geräuschkulisse, die ein Mehrparteienhaus mit sich bringt, und – falls kein Aufzug vorhanden ist – das Treppensteigen.

Reihenhaus: Das Reihenhaus ist oftmals der Mittelweg zwischen Eigentumswohnung und Einzelhaus, denn die Nachbarn befinden sich dicht an dicht, allerdings hat man unter und über sich keine Nachbarn, sodass man sich deutlich freier bewegen kann – das ermöglicht auch der kleine Garten, der in der Regel zum Reihenhaus dazu gehört. Moderne Reihenhäuser sind aufgrund der teuren Baugrundstücke häufig sehr hoch gebaut und verfügen nicht selten über drei oder vier Etagen – das macht sie nicht immer altersgerecht.

Doppelhaushälfte: Bei einem Doppelhaus leben zwei Parteien nebeneinander unter einem Dach. Dieser Wohntyp ist meistens etwas teurer als das Reihenhaus, denn in der Regel ist auch das Grundstück durch die drei angrenzenden Seiten größer. Der Nachteil ist jedoch, dass man sich in einigen Fällen mit dem Doppelhausnachbarn abstimmen muss, zum Beispiel wenn es um einen neuen Fassadenanstrich geht.

Einfamilienhaus: Dieser Haustyp bietet alle Freiheiten, die man sich wünscht, denn man hat ausreichend Abstand zu seinen Nachbarn, einen großen Garten und vollständige Gestaltungsfreiheit bei seinen eigenen vier Wänden – abgesehen von baulichen Veränderungen, die genehmigt werden müssen. Großer Nachteil: Die freistehenden Einfamilienhäuser kosten deutlich mehr als andere Immobilientypen.

Bungalow: Genau genommen ist der Bungalow auch ein freistehendes Einfamilienhaus – das Besondere ist jedoch, dass es eingeschossig ist und sich sämtliche Wohnräume auf einer Ebene befinden. Damit ist der Bungalow für alle Altersklassen ideal und kann komplett barrierefrei gebaut werden. Bungalows sind meistens günstiger als andere Einfamilienhäuser, allerdings stehen sie aufgrund der großen Grundfläche meist auf großen Grundstücken, was den Kaufpreis dann doch immens nach oben treiben kann.

Baujahr: Möchte ich einen modernen Neubau oder einen Altbau mit Geschichte?

Wollen Sie sich eine bestehende Immobilie kaufen oder möchten Sie selber bauen? Ein Neubau ist in der Regel teurer, bietet dafür aber mehr Freiheiten, sein individuelles Traumhaus zu kreieren. Ob Neubau oder Altbau ist immer auch Geschmackssache: Manche Menschen lieben den Charme von Altbauten, andere bevorzugen den modernen Stil neuer Häuser. Die Voraussetzung für einen Neubau ist ein Baugrundstück – das kann die Lage mitunter deutlich einschränken.

Funktionalität: Ist die Immobilie zweckmäßig?

Ist der Grundriss gut geschnitten? Stimmt die Anzahl der Zimmer mit meinen Ansprüchen überein? In welcher Etage liegt die Eigentumswohnung? Ist die Immobilie altersgerecht? Schränken die Dachschrägen meine Wohnqualität ein? Die Immobilie muss zu Ihnen passen – im idealen Fall auch langfristig. Beim Immobilienkauf ist immer ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft gefragt, aber die Rahmenbedingungen sollten stimmen. Überlegen Sie sich auch, wie viel Komfort Sie erwarten, ob Sie beispielsweise einen Fahrstuhl benötigen, ob der Balkon Südlage haben sollte und ob die Immobilie mit einer Einbauküche ausgestattet sein muss.

Baufinanzierung: Kann ich mir die Immobilie leisten?

Last but not least spielt das Budget eine wichtige Rolle bei der Immobiliensuche. Nur die wenigsten können sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung von ihrem Ersparten kaufen; die meisten angehenden Eigenheimbesitzer müssen eine Baufinanzierung abschließen.

creditweb, einer der größten Anbieter von Baufinanzierungen in Deutschland, setzt sich für die individuelle Finanzierung Ihrer Immobilie ein und rechnet Ihnen genau aus, wie viel zu Hause Sie sich leisten können. Die spezialisierten Experten ermitteln objektiv aus dem Angebot von über 400 Darlehensgebern die besten Konditionen für Ihr Bauvorhaben, finden das ideale Finanzierungsmodell für Sie und unterstützen Sie bei einer möglichst schnellen und einfachen Durchführung. Profitieren Sie von unserem weiten Niederlassungs-Netz, unserem umfassenden Service und unserer mehrfach ausgezeichneten und TÜV-geprüften Beratung. Sprechen Sie uns gern an und lassen Sie sich ausführlich informieren.

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Wie will ich im Alter wohnen?

Foto: © monkeybusinessimages © 2018 Herkules Advisors GMBH.
Foto: © monkeybusinessimages © 2018 Herkules Advisors GMBH.

Hamburg, August 2018 (lifePR) – Das ist eine Frage, die Sie nie zu früh stellen können. Beim Kauf des eigenen Hauses oder der Eigentumswohnung denken die wenigsten daran, dieses später möglicherweise noch einmal verlassen zu müssen. Doch der Traum, im Eigenheim alt zu werden, ist nicht immer realistisch.

Wenn die Kinder das Haus verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen, wirkt das eigene Haus plötzlich groß und leer. Ein Grund, die Immobilie gegen etwas Kleineres zu tauschen, ist das jedoch selten. Dennoch stellt sich hier bei vielen zum ersten Mal die Frage: Will ich hier wirklich für immer wohnen? Anstatt diesen Gedanken so schnell wie möglich zu unterdrücken und als pessimistischen Unsinn abzutun, macht es Sinn, sich in Ruhe damit auseinander zu setzen. Denn Fakt ist: Die meisten Immobilien, die in jungen Jahren gekauft werden, sind dazu angedacht, Platz für eine Familie zu bieten und nicht ein älteres Ehepaar oder eine alleinstehende pflegebedürftige Person zu beherbergen.

Mit 50 mögen steile Treppen, mehrere Kilometer Entfernung zum nächsten Supermarkt und ein großer Garten, der regelmäßig gemäht und gewässert werden will, noch kein Problem darstellen. Mit 75 kann das schon ganz anders aussehen. Wer frühzeitig überlegt, wie er seinen Lebensabend verbringen will, dem stehen viele Möglichkeiten zur Auswahl: Soll das Eigenheim in naher Zukunft barrierefrei umgebaut oder irgendwann gegen eine altersgerechte Wohnung getauscht werden? Will vielleicht eines meiner Kinder das Haus übernehmen? Kann ich mir vorstellen, irgendwann in einer Seniorenresidenz zu leben? Oder will ich im Ruhestand noch einmal etwas ganz Neues ausprobieren und meinen Altersitz im Ausland beziehen?

Die Antworten auf diese Fragen hängen vielfach auch von der finanziellen Situation, dem familiären Umfeld und der näheren Umgebung der Immobilie ab. Wenn Sie jetzt schon anfangen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, treffen mögliche gesundheitliche und finanzielle Veränderungen im Alter Sie weniger überraschend. So können Sie Ihre Zukunft nach den eigenen Vorstellungen gestalten.

Dabei müssen Sie nicht gleich vom Worst Case Szenario ausgehen. Schon kleinere Veränderungen können dazu führen, dass eine andere Wohnsituation besser geeignet ist: Warum nicht schon mit 60 Arbeitszimmer und Schlafzimmer tauschen, sodass Sie im Fall der Fälle eine abgeschlossene Wohnung im Erdgeschoss haben? Sollte Ihnen das Treppensteigen irgendwann schwer fallen, meistern Sie den Alltag so sehr viel bequemer. Oder wie wäre es, wenn Sie jetzt schon nach einer zentral gelegenen Zweitwohnung suchen, in der zunächst Ihr Kind wohnen kann, mit dem Sie dann später tauschen? So sind Sie nicht auf ein Auto angewiesen, wenn Ihre Sehkraft im Alter nachlässt. Vielleicht haben Sie auch den Wunsch, später in der Nähe Ihrer Kinder zu wohnen? Warum also nicht schon jetzt nach einer altersgerechten Wohnung in der selben Stadt suchen, die Sie zunächst vermieten? Je früher Sie sich mit dem Altern auseinandersetzen, desto einfacher ist es, Ihre spätere Wohnsituation nach Ihren genauen Vorstellungen zu gestalten.

Das heißt nicht, dass Sie mit Mitte 50 schon für jedes Szenario, das eintreten könnte, eine passende Lösung haben müssen. Wichtiger ist es, dass Sie sich mit den größeren Problemquellen auseinandersetzen und eine grobe Vorstellung davon entwickeln, wie Sie in Zukunft leben möchten.

Sie wollen Ihr Haus in Zukunft verkaufen oder sind auf der Suche nach einer kleineren Immobilie? Wir beraten Sie gerne.

Herkules Advisors GMBH
Am Stadtrand 50
D-22047 Hamburg


 
 
 

Von der Doppelhaushälfte zum Bungalow – Energieeffizienz kombiniert mit Wohnkomfort

Foto: Von der Doppelhaushälfte zum Bungalow © 2018 WeberHaus GmbH & Co.KG.
Foto: Von der Doppelhaushälfte zum Bungalow © 2018 WeberHaus GmbH & Co.KG.

Rheinau-Linx, August 2018 (lifePR) – 20 Jahre lang hat Familie Rücker nur wenige Meter von ihrem Traumgrundstück gelebt. Als der Bauplatz endlich zu erwerben war, musste das Ehepaar nicht lange überlegen und griff zu. Schnell war auch klar, dass sie zukünftig auf einer Ebene wohnen möchten und bauten gemeinsam mit WeberHaus ihr Wunschhaus – einen energieeffizienten Bungalow in ökologischer Holzfertigbauweise.

Dem Traum so nah

Bevor Ulrick und Ulrike Rücker ihre persönlichen Vorstellungen verwirklichen konnten, lebten sie zusammen mit ihren beiden Söhnen in einer Doppelhaushälfte. „Vom Leben auf der Treppe hatten wir genug, deshalb haben wir uns für einen Winkelbungalow entschieden“, sagt der Bauherr heute im Rückblick. Das perfekte Grundstück, nur wenige Meter vom vorherigen Wohnort entfernt, hatte die Baufamilie schon länger im Auge: „Fast 20 Jahre lang sind wir täglich an dem Grundstück vorbeigekommen“, so Ulrike Rücker. Auf dem großzügigen Bauplatz entstand schließlich ein moderner Bungalow, der vor allem genügend Platz für die vierköpfige Familie bieten sollte.

Energieeffizienz auf einer Ebene

Die von WeberHaus vorgeplanten Bauvorschläge passten nicht ganz zu den Vorstellungen der Bauherren. Daher war klar, dass es ein individuell gestalteter Bungalow werden sollte. „Gemeinsam mit einem Architekten konnten wir all unsere Wünsche umsetzen“, freut sich Ulrick Rücker. „Besonders wichtig war uns eine großzügige Raumgestaltung und natürlich sollte unser neues Zuhause energieeffizient sein.“ Die Photovoltaikanlage und das Heizungssystem, basierend auf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem zentralen Lüftungsgerät und einer Fußbodenheizung, tragen nicht nur zu einem geringen Energieeinsatz bei, sondern sorgen auch für eine angenehme Wohlfühlwärme. Dank der hervorragend dämmenden Gebäudehülle ÖvoNatur lässt sich die Wärmepumpe-Technik besonders effizient einsetzen.

Praktisch und ein kleiner Hauch von Luxus

Auf den rund 180 Quadratmetern Wohnfläche finden sich nicht nur viele funktionale, sondern auch komfortable Details. So schließt an die offene Küche eine kleine Speisekammer zum Aufbewahren von Vorräten an. Der Küchenblock mit Blick auf den großen Esstisch wurde um eine Theke mit Barstühlen erweitert. So entstand ein Ort der Kommunikation und Gemütlichkeit. Ein Kamin trennt den Wohnbereich räumlich von Küche und Esszimmer ab und verleiht dem Haus eine zusätzliche Wohlfühlatmosphäre. „Der Lieblingsort unserer Familie ist definitiv das Wohnzimmer mit den bodentiefen Fensterfronten und dem Holzofen, der für uns ein Stück Wellness bedeutet“, schwärmt Ulrick Rücker. Von hier aus hat man eine wunderbare Rundum-Aussicht in den Garten. Ein weiteres Highlight ist die Lichtkuppel im langen Flur. Die Idee dazu hatte der Bauherr selbst: „Dadurch wurde der Gang zu einem hellen Raum, den wir nun als eine Art Galerie nutzen.“ Das abgehende Badezimmer ist mit Fliesendusche und Sauna ein Ort der Entspannung. Gerade in der nassen und kalten Jahreszeit wird wöchentlich sauniert. Neben dem großen Badezimmer befindet sich das Elternschlafzimmer. Der Teppichboden in Cappuccino verleiht dem Raum noch mehr Wohnlichkeit. Am Ende des langen Flurs liegen das Arbeitszimmer und die Kinderzimmer der Jungs, die über einen eigenen Zugang zum Garten verfügen.

Moderne Komfortzone auf einer Ebene

Mit ihrem Bungalow liegt Familie Rücker voll im Trend und denkt schon jetzt an die Zukunft. Denn hier lässt sich barrierefreies Wohnen leicht umsetzen. Somit wird es möglich, selbst im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Auch Innen überrascht das Gebäude mit einer wohl überlegten Gestaltung. Bereits vor der Planungsphase machte sich das Ehepaar darüber Gedanken, wie ihr neues Zuhause aussehen sollte. „Knapp drei Jahre lang beschäftigten wir uns mit der Innenausstattung“, sagt Ulrike Rücker. Inspiration holten sie sich in diversen Zeitschriften und Magazinen. „Besonders wichtig war uns, dass die Einrichtung gut aussieht, aber auch funktionell ist.“ Entstanden ist ein modernes und komfortables Wohnkonzept, das jeden Besucher begeistert.


 
 
 

Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gesunken

Foto: Baustelle (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Baustelle (über dts Nachrichtenagentur)

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Von Januar bis Juni 2018 sind in Deutschland 0,6 Prozent weniger Wohnungsbaumaßnahmen genehmigt worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurde in den ersten sechs Monaten des Jahres der Bau von 168.500 Wohnungen genehmigt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Ohne Berücksichtigung von Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent.

Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen sank um 35,9 Prozent. Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser legten um 4,9 Prozent zu. Dagegen ging die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 1,6 Prozent und für neue Zweifamilienhäuser um 2,9 Prozent zurück.

Die Zahl der Genehmigungen für Wohnungen, die durch Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, sank um 5,9 Prozent, während der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude um 6,7 Prozent anstieg. Dieser Anstieg sei sowohl auf die Anzahl der öffentlichen (+17,7 Prozent) als auch auf die Zahl der nichtöffentlichen Bauherren (+ 5,7 Prozent) zurückzuführen, so die Statistiker.


 
 
 

Grüne bringen Gesetzentwurf zu Bestellerprinzip in Bundestag ein

Foto: Wohnungen (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Wohnungen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Vorstoß von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) zur Senkung der Kaufnebenkosten am Immobilienmarkt hat die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, angekündigt, einen Gesetzentwurf zum Bestellerprinzip bei Maklern in den Bundestag einzubringen. „Wer den Makler bestellt, muss zahlen“, sagte Göring-Eckardt der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Ministerin Barley hat sich schon bei der Mietpreisbremse von der Union über den Tisch ziehen lassen“, sagte sie.

„Das darf beim Bestellerprinzip nicht wieder passieren.“ Man werde die Ministerin und die SPD-Fraktion an ihren Taten messen. Deswegen würden die Grünen einen Gesetzentwurf zum Bestellerprinzip in den Bundestag einbringen.

„Wir fordern Union und SPD auf, von ihrem Makler-Kuschelkurs abzuweichen und unserem Gesetzentwurf zuzustimmen“, sagte Göring-Eckardt.


 
 
 

Ministerium gibt privaten Initiativen Mitschuld an Windenergie-Krise

Foto: Windräder (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Windräder (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung gibt Bürgerenergiegesellschaften von Privatpersonen eine Mitschuld am starken Auftragsrückgang der Windkraftanlagenhersteller. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben) unter Berufung auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin. „Da Bürgerenergieprojekte im Jahr 2017 auch ohne Genehmigung an der Ausschreibung teilnehmen konnten und Bürgerenergieprojekten eine längere Realisierungsfrist gewährt wurde, kann deren Realisierung später erfolgen, was zu einem geringeren Zubau in den nächsten Jahren führen kann“, schreibt das Bundeswirtschaftsministerium in der Antwort.

Diese Sonderregelung für Bürgerenergiegesellschaften sei inzwischen abgeschafft worden. Zudem verweist das Ministerium zur Erklärung des drohenden Arbeitsplatzabbaus im Bereich der Windenergie auf die „internationale Marktsituation“. Der weltweite Wettbewerb im Bereich der Windenergie habe sich „stark verschärft“, heißt es in der Antwort.

Der Grünen-Politiker Trittin wies die Darstellung des Ministeriums zurück. „Dass die Bundesregierung jetzt die Schuld den Bürgerenergiegesellschaften in die Schuhe schieben will, ist eine Frechheit. Sie agiert nach dem Motto: `Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!`“, sagte Trittin dem RND. „Das größte Arbeitsplatzrisiko in dieser Zukunftsindustrie ist die Bundesregierung“, so der frühere Bundesumweltminister.

Kanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier deckelten „aus ideologischen Gründen“ den Ausbau der Windenergie, die im Koalitionsvertrag zugesagten Sonderausschreibungen an Kapazitäten würden „auf den Sankt Nimmerleinstag“ verschoben. „So wird eine einst boomende Wirtschaft aus dem Land getrieben“, mahnte Trittin und erinnerte an den Niedergang der deutschen Solarindustrie: „Erst hat die Große Koalition 40.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie vernichtet, jetzt ist die Windbranche dran. Das ist industriefeindliche Politik“, kritisierte Trittin.

Der niedersächsische Windradhersteller Enercon hatte bereits angekündigt, mehrere hundert Stellen zu streichen. Der Bundesverband Windenergie (BWE) warnt davor, dass andere Hersteller nachziehen könnten.


 
 
 

Plattenelemente schnell und sicher lose verlegen – Schlüter-TROBA-LEVEL

Foto: Schlüter-TROBA-LEVEL ist ein System zur sicheren losen Verlegung von Plattenelementen auf Terrassen und Balkonen © 2018 © Schlueter-Systems.
Foto: Schlüter-TROBA-LEVEL ist ein System zur sicheren losen Verlegung von Plattenelementen auf Terrassen und Balkonen © 2018 © Schlueter-Systems.

Iserlohn, August 2018 (lifePR) – Mit Schlüter-TROBA-LEVEL steht ab sofort ein System zur Verfügung, mit dem selbsttragende Plattenelemente auf Balkonen und Terrassen sicher, schnell und präzise lose verlegt werden können. Wenige unterschiedliche Produktkomponenten lassen sich flexibel miteinander kombinieren und bieten für nahezu jede Einbausituation eine optimale Lösung. Die hochwertigen Plattenlager können in variablen Aufbauhöhen ab 3 mm exakt ausgerichtet werden und sorgen sowohl bei einer Verlegung im Gefälle als auch bei einem Gefälleausgleich für sicheren Halt ohne jedes Wackeln. Dabei können Verarbeiter für jede Plattenecke einen variablen, millimetergenauen Aufbau wählen. So werden beispielsweise unterschiedliche Plattendicken oder Unebenheiten, z.B. über Schweißnähten, schnell und einfach ausgeglichen. Die ständige Unterlüftung und die spezielle Geometrie des TROBA-LEVEL-Systems vermeiden zuverlässig Frostschäden in der Konstruktion und ermöglichen zudem bei Bedarf einen schnellen Zugang zur Abdichtung oder zu innenliegenden Entwässerungen.

Alle Informationen zu Schlüter-TROBA-LEVEL bietet der gleichnamige Prospekt, der bei Schlüter-Systems kostenlos angefordert oder auf der Internetseite des Unternehmens heruntergeladen werden kann.


 
 
 

Schnell den Zuschuss sichern: Es gibt wieder Mittel für den altersgerechten Badumbau

Foto: Innenausbau Badezimmer ©Rainer Sturm/pixelio.de.
Foto: Innenausbau Badezimmer ©Rainer Sturm/pixelio.de.

Bonn, August 2018 (lifePR) – Bundesmittel für 2018 endlich bereitgestellt: Im KfW-Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen (455)“ werden nun auch wieder Maßnahmen im Bereich Barrierereduzierung gefördert.

Wie die Aktion Barrierefreies Bad mitteilt, hat der Bund ab sofort 75 Mio. Euro freigegeben. „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn die Bereitstellung eher erfolgt wäre. Nach der langen Wartezeit sind wir aber froh, dass es in diesem Jahr noch weitergeht“, sagt Jens J. Wischmann, Sprecher der gemeinsamen Initiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Wer im Rahmen einer Badmodernisierung auf Fördermittel zugreifen will, sollte mit dem Online-Antrag im KfW-Zuschussportal nach Möglichkeit umgehend loslegen. Laut dem VDS-Geschäftsführer gehen die Gelder erfahrungsgemäß sehr schnell zur Neige. Anspruchsberechtigt seien neben privaten Eigentümern von Wohnimmobilien auch Mieter. Zuvor sollten sie jedoch eine Zustimmung des Vermieters zu den geplanten Vorhaben einholen.

Wie im Vorjahr beträgt der Zuschuss bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit. An dessen Bewilligung werden allerdings von der staatlichen Förderbank u. a. folgende Bedingungen geknüpft: Die Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen, vorab genehmigt sowie von einem Fachbetrieb durchgeführt und in Rechnung gestellt werden.

Video-Leitfaden zeigt den Weg zum Badumbau-Zuschuss auf

Wie man im Internet bei der staatlichen Förderbank mit den richtigen Angaben zu den entsprechenden Antragsunterlagen kommt, lässt sich Schritt für Schritt in einem rund fünfminütigen Video-Leitfaden „Altersgerecht umbauen – Ihr Onlineweg zum Investitionszuschuss“ auf www.aktion-barrierefreies-bad.de nachvollziehen. Die Unterlage diene Endverbrauchern und Badprofis zugleich als wichtige Orientierungshilfe und eigne sich gut als Grundlage für die Beratung.

Wischmann wies zudem darauf hin, dass der Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“, anders als der Name es impliziere, nicht nur für Wohnungen bzw. Bäder von Senioren gedacht sei. Im Gegenteil: Von weniger Barrieren gepaart mit mehr Wohnkomfort und höherer Sicherheit profitierten alle Altersgruppen. Rutschfeste bodengleiche Duschen, Waschbecken mit Kniefreiraum, Klappsitze und Haltegriffe gewährleisteten älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung. Sie kämen aber auch Familien mit Kindern zugute.

Dass diese Botschaft in den Köpfen vieler Bauherren bereits verankert ist, zeigt das Beispiel der bodengleichen Dusche. Die von der VDS in Auftrag gegebene Studie „Die Deutschen und ihre Bäder“ identifizierte sie als „absoluten Aufsteiger“ bei Sanitärprodukten. Danach sind 2017 bereits 17 % der Bäder mit der sowohl ästhetischen als auch nutzerfreundlichen Lösung ausgestattet. 2011 waren es lediglich 7 %. Die Entwicklung beruhe auf der starken Nachfrage nach altersgerechten, barrierefreien Bädern. Nicht zuletzt, so glaubt der Verband, sei sie der umfassenden Online-Aufklärung der Brancheninitiative Aktion Barrierefreies Bad geschuldet.

Altersgerechte Bäder sind in Deutschland Mangelware

Wie hoch der Bedarf nach barrierereduzierten Badlösungen ist, verdeutlicht die von forsa durchgeführte und für ca. 62 Mio. Deutsche ab 18 Jahren repräsentative Erhebung ebenfalls. Danach sind lediglich 17 % der Bäder derzeit „voll und ganz“ für ältere Menschen bequem nutzbar. Demzufolge wäre nur in etwa 6 Mio. der insgesamt 36 Mio. bewohnten Wohnungen in Deutschland ein Bad vorhanden, das die Bezeichnung „altersgerecht“ ohne Abstriche verdient.

Von den Befragten, die über kein altersgerechtes Bad verfügen, gaben 11 % an, einen entsprechenden Umbau definitiv oder vielleicht zu planen. Allein das entspricht einem mehr oder minder realen Bedarf an etwa 1,8 Mio. (neuen) Bädern, konkretisiert die VDS. Weitere 51 % ohne altersgerechtes Bad dachten zumindest über einen Umbau schon einmal nach.


 
 
 
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