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Ecken und Nischen praktisch nutzen – Glas-Schiebe-Systeme zur Raumtrennung und -erweiterung

Foto: Ein mit Licht durchfluteter Raum, dank einer Glastür ©fotoART by Thommy Weiss/ pixelio.de.
Foto: Ein mit Licht durchfluteter Raum, dank einer Glastür ©fotoART by Thommy Weiss/ pixelio.de.

Wenden, Juni 2018 (lifePR) – Egal, ob im oder am Haus, immer wieder gibt es Eckbereiche oder Nischen, die sich durch ihre Lage als ein weiterer Raum anbieten. „Eingezogene Ecken beim Hausgrundriss können Hausbesitzer gut als Terrasse nutzen, da von zwei Seiten bereits ein Windschutz besteht. Flexibel verschiebbare Glaselemente mit Dach ermöglichen hier sowohl Offenheit als auch einen komplett geschützten Raum bei Schlechtwetter. Innerhalb des Hauses bieten Schiebe-Elemente aus Glas eine elegante und praktische Lösung, Nischen oder gewinkelte Räume optimal zu nutzen“, weiß Ernst Schneider, Geschäftsführer der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH.

Transparenten Wohnbereich bauen

Um im Außenbereich eingezogene Ecken mit Anbau optisch nicht zu massiv erscheinen zu lassen, ermöglichen Ganzglas-Lösungen wie das Schiebe-Dreh-System SF30 die Öffnung dieser Bereiche und erlauben Transparenz, auch wenn die Wände geschlossen sind. Im offenen Zustand werden die Glaselemente einfach zur Seite weggedreht, sodass sie an den offenen Seiten komplett aus dem Blickfeld verschwinden. Als stehende Variante findet das System auch Einsatz in Bereichen, die aufgrund der Statik keine hängenden Schiebesysteme tragen könnten, weil die gesamte Last auf der Bodenschiene liegt. Nutzer wählen nach Bedarf, ob die Drehung der Elemente dabei nach außen oder innen erfolgt und ob sie sich zu einer oder zu beiden Seiten öffnen lassen. Da die Elemente auch über jeden beliebigen Winkel bis 90 Grad bewegt werden können, fallen auch hier optische Einschränkungen weg. Durch einen schräg angeordneten Bodenaufbau erfolgt die Entwässerung der eingelassenen oder aufgesetzten Bodenschiene druckfrei. Optional kann die Schiene beider Varianten noch durch eine integrierte Wasserfangrinne ergänzt werden. „Ob Einscheibensicherheitsglas als ungedämmte Lösung reicht oder ein wärmegedämmtes System nötig ist, ermitteln wir gemeinsam mit unseren Kunden. Dazu analysieren wir die Wünsche des Kunden und besprechen mit ihm alle eventuellen Entwicklungen, die eintreffen können. So realisieren wir maßgeschneiderte Projekte statt Standardintegrationen“, erklärt Ernst Schneider.

Nischen zu eigenen Räumen umgestalten

Gehen Räume im Haus über Eck oder gibt es innerhalb des Raumes Nischen oder Einzüge der Wände, sind diese prädestiniert, um den Raum noch zu unterteilen. Sei es als kleines Büro neben dem Wohnzimmer, als Schiebetür für ein großes eingelassenes Bücherregal, als Trennung des Essbereiches oder im Schlafzimmer als begehbarer Kleiderschrank. Je nach Anforderung bietet SUNFLEX transparente Glaselemente sowie Milch- oder Farbglas an. Auch Folierungen mit Sondermotiven sind nach Wunsch der Nutzer realisierbar. „Da jedes System in unseren Fertigungswerken je nach Projekt individuell hergestellt wird, ermöglichen wir ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung der Konstruktionen, die sich durch hohe Qualität auszeichnen“, bemerkt Ernst Schneider. Dabei ist das System mit eingelassener Bodenschiene sogar nach DIN 18 025 für barrierefreie Wohnungen verwendbar.

Weitere Informationen unter www.sunflex.de

Sunflex Aluminiumsysteme GmbH

Die SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH aus Wenden-Gerlingen ist seit über 30 Jahren spezialisierter Hersteller von Falt-Schiebe-Systemen (Faltanlagen), Schiebe- Dreh-Systemen und Horizontal-Schiebe-Wänden. Anfang 2018 folgte die Erweiterung des Produktsortiments durch Terrassendächer aus Aluminium. SUNFLEX bietet mit ihren Produkten die verschiedensten Möglichkeiten, maximale Wohnflächen zu schaffen und dabei deren Nutzwert deutlich zu steigern. Als eines der führenden Unternehmen in diesem Bereich liefert SUNFLEX vielseitige Lösungen für Terrassen, Wintergärten, Fassaden, Balkone sowie Geschäftseingänge, Raumteilung und Trennwände. Individuell an Kundenbedürfnisse angepasst, fügen sich SUNFLEXLösungen harmonisch in die Umgebung ein. An den Produkten schätzen Kunden vor allem die leichte und intuitive Bedienbarkeit, das hohe Qualitätsniveau und die lange Lebensdauer. Bundesweit sind rund 150 Mitarbeiter für das familiengeführte Unternehmen tätig.


 
 
 

#zuhause: ausgezeichnete Kundenkommunikation – Living Haus beim German Brand Award 2018 erfolgreich

Foto: Fertighaus ©Carl-Ernst Stahnke/ pixelio.de.
Foto: Fertighaus ©Carl-Ernst Stahnke/ pixelio.de.

Schlüchtern, Juni 2018 (lifePR) – Living Haus ist für sein innovatives Lifestylemagazin „#zuhause“ beim German Brand Award mit einer Special Mention in der Kategorie „Brand Creation – Print“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis für das außergewöhnliche Magazin honorierte die hochkarätige Jury bei der Verleihung vergangenen Donnerstag in Berlin den innovativen Charakter des Magazins und dessen Beitrag zum Markenerfolg von Living Haus.

Der vom German Brand Institute ausgelobte und vom Rat für Formgebung initiierte Preis für erfolgreiche Markenführung zeichnet jedes Jahr einzigartige Marken und Markenmacher wie Living Haus aus: Mit „#zuhause“ bringt Living Haus das Kampagnenmotto „Wir haben Zuhause verstanden“ auf den Punkt, hieß es in der Würdigung. Frisch, frech und unkonventionell: So begeistere das Magazin Hausbauinteressierte und Baufamilien mit spannenden Artikeln von etablierten Bloggern zu Themen wie Interior, Architektur, DIY, Garten, Sport, Food, Reisen, Lifestyle & Living. Kurz: Themen rund um alles, was ein Zuhause ausmacht.

„Unser Magazin ‚#zuhause‘ verkörpert natürlich all die Themen, die Living Haus ausmachen, die aber auch unsere Baufamilien mit ihrem zukünftigen Zuhause verbinden“, erklärt Sven Keller, Marketingleiter bei Living Haus nach der Preisverleihung. „Das ist natürlich mehr als nur Tapeten, Stühle und Grills. Das gehört dazu, reicht aber nicht. Das Leben im neuen Zuhause dreht sich auch um andere Themen wie Work-Life-Balance, Urlaub oder Kinder. All das finden unsere Leser in ‚#zuhause‘. So bunt, so schrill, so ungewöhnlich, so individuell, so lustig, so ernst, wie eben auch unsere Baufamilien sind. Wir wollten von Anfang an ganz bewusst mehr Emotionalität, mehr Dynamik und mehr Spaß rüberbringen. Und das ist uns offensichtlich sehr gut gelungen.“

Bereits im vergangenen Jahr war Living Haus beim German Brand Award dafür ausgezeichnet worden, dass es als junges Start-up von Anfang an als dynamischer und emotional positionierter Player einen Kontrapunkt in einem sonst eher beschaulichen Markt setzt. Eine Strategie, die mit „#zuhause“ fortgeführt wurde und deren Erfolg sich an der Unternehmensentwicklung ablesen lässt: Seit dem Start 2015 ist Living Haus das am dynamischsten wachsende Fertighausunternehmen am Markt.

Living Fertighaus GmbH

Living Haus, die Ausbauhaus-Marke der Bien-Zenker GmbH, bietet Baufamilien ein Ausbauhaus-Konzept mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Flexibilität. Die zahlreichen durchdachten Grundrissvarianten sowie der in der Branche beispiellose Rundum-Service stellen sicher, dass Bauherren mit Living Haus ihren Traum vom eigenen Heim zuverlässig verwirklichen können. Als exklusive Kooperationspartner unterstützen OBI, die DIY Academy, 99chairs und Twercs von Vorwerk die Living Haus Bauherren bei der Innengestaltung in Eigenregie und bei der Umsetzung ihrer individuellen Vorstellungen von den eigenen vier Wänden. Alle Living Häuser werden im Hausbauwerk der Bien-Zenker GmbH im hessischen Schlüchtern hergestellt. Erfahrene und eingespielte Teams bauen die Häuser dann vor Ort auf. Mehr zu Living Haus: livinghaus.de


 
 
 

Immobilienkauf: Haftung für Angaben im Exposé!

Foto: Hausbau ©Thorben Wengert/ pixelio.de.
Foto: Hausbau ©Thorben Wengert/ pixelio.de.

München, Juni 2018 (lifePR) – Die Annahme eines Sachmangels wegen des Fehlens einer Eigenschaft der Kaufsache, die der Käufer ohne eine Beschaffenheitsvereinbarung erwarten kann, setzt nicht voraus, dass diese Eigenschaft in dem notariellen Kaufvertrag Erwähnung findet.

Der Verkäufer einer Gebrauchtimmobilie haftet aber für einen solchen Sachmangel regelmäßig nicht, wenn der Kaufvertrag einen allgemeinen Haftungsausschluss enthält.

BGH, Urt. v. 09.02.2018 – V ZR 274/16

Zum Sachverhalt:

Der Verkäufer bot mit einem Exposé ein 300 Jahre altes Objekt als „Luxusimmobilien“ an, die „nach dem neuesten Standard renoviert“ sei. Der Kaufvertrag enthält keine Vereinbarung über die Freiheit des Objekts von Feuchtigkeit bzw. zum baulichen Schutz vor Feuchtigkeit. Später zeigten sich erhebliche Feuchtigkeitserscheinungen, da Horizontalsperren fehlten bzw. nicht ausreichend vorhanden waren. Der Käufer verlangt vom Verkäufer Schadensersatz für die erheblichen Kosten der Instandsetzung.

Aus den Gründen:

Mit Erfolg! Der Käufer gegen den Verkäufer hat Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung. Weil das Objekt nicht für die gewöhnliche bzw. nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung geeignet war, haftet ihm ein Sachmangel an. Zur Sollbeschaffenheit der Kaufsache gehören nämlich die Eigenschaften, die der Käufer nach den Äußerungen des Verkäufers erwarten darf. Hierzu zählen auch Angaben in Exposé. In diesem wurde das Objekt als sanierte Luxusimmobilie beschrieben. Danach konnte der Käufer aus objektiver Sicht erwarten, dass das Objekt keine Feuchtigkeit aufweist und ausreichend gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt ist. Die Annahme eines Sachmangels wegen des Fehlens einer Eigenschaft der Kaufsache, die der Käufer erwarten kann, setzt nicht voraus, dass diese Eigenschaft im notariellen Kaufvertrag ausdrückliche Erwähnung findet, weil sich dies nicht im Wege der Auslegung ergibt, sondern aus dem Gesetz (§ 434 Abs. 1 Sätze 2 und 3 BGB). Der Verkäufer einer Gebrauchtimmobilie haftet für solche Mängel jedoch nicht, wenn er mit dem Käufer einen allgemeinen Haftungsausschluss vereinbar hat. Nach gefestigter Rechtsprechung des BGH ist nämlich ein vereinbarter Haftungsausschluss für Sachmängel dahin auszulegen, dass er nur nicht für das Fehlen einer (ausdrücklich oder stillschweigend) vereinbarten Beschaffenheit gilt, hingegen schon für das Fehlen von Beschaffenheitserwartungen wie vorliegend.

Praxishinweis:

Der BGH bestätigt mit seiner Entscheidung, dass grundsätzlich nur das Inhalt des Immobilienkaufvertrages wird, was ausdrücklich in diesem beurkundet ist. Allerdings kann eine Beschreibung der Kaufsache im Exposé zu einer Beschaffenheitserwartung beim Käufer führen mit der Folge, dass die Kaufsache sachmangelhaft ist, wenn diese fehlt. Ein solcher Sachmangel kann jedoch durch die Vereinbarung eines Gewährleistungsausschlusses ausgeschlossen sein, auf welchen sich der Verkäufer nur dann nicht berufen kann, wenn er das Fehlen arglistig verschwiegen hat. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn ihn eine Aufklärungspflicht trifft, was der Fall ist, wenn der Käufer ihn nach dem fehlenden Umstand frägt oder der Verkäufer diesen von sich aus offenbaren muss, wenn dieser für den Kaufentschluss des Käufers erheblich ist und der Verkäufer ihn selbst kennt oder ihn zumindest für möglich hält.


 
 
 

Wo im Gebäude steckt eigentlich die Nachhaltigkeit? Von EPD über LEED-Zertifikat bis zum CO2-neutralen Stadtquartier

Foto: Die zeeMobase auf dem EUREF Campus ist ein Showroom für Micro Smart Grid Lösungen © 2018 Institut Bauen und Umwelt e.V.
Foto: Die zeeMobase auf dem EUREF Campus ist ein Showroom für Micro Smart Grid Lösungen © 2018 Institut Bauen und Umwelt e.V.

Berlin, Juni 2018 (lifePR) – Für alle im Gebäude verbauten Produkte sollten Umwelt-Produktdeklarationen vorliegen. So wünscht es sich der Präsident der German Green Building Association (GGBA), Kay Killmann. Denn, „sie fördern den Bau nachhaltiger Gebäude und sind gefragt“, betonte er während seines Vortrags auf dem EUREF-Campus in Berlin. Hier trafen sich die Mitglieder des Instituts Bauen und Umwelt e.V. (IBU), die sich für nachhaltiges Bauen stark machen, anlässlich ihres diesjährigen Mitgliedertages. Im Mittelpunkt stand, das Gebäudezertifizierungssystem LEED praxisnah am Beispiel zertifizierter Gebäude auf dem 55.000 Quadratmeter großen Gelände zu erleben und sich fachlich auszutauschen.

IBU-Mitglieder beeindruckt vom Referenzstandort für nachhaltige Energielösungen

„Wir haben den jährlichen Mitgliedertag eingeführt, um uns gemeinsam erfolgreich umgesetzte und als nachhaltig zertifizierte Bauwerke anzusehen und uns von ihrer Wirksamkeit zu überzeugen,“ so der Sprecher des IBU. Mit dem EUREF-Campus entsteht seit 2008 aus einem Industriedenkmal ein CO2-neutrales Stadtquartier und ein Referenzstandort für nachhaltige Energielösungen. Der Büro- und Wissenschaftscampus zeigt, dass die Energiewende machbar und finanzierbar ist. Hier wurden die Klimaziele der Bundesregierung von 2050 bereits im Januar 2014 erreicht. Die IBU-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von dem mehrfach ausgezeichneten Gesamtkonzept, wo Forschung und Ausbildung sowie über 100 nachhaltig agierende Unternehmen energieeffiziente Räume in modernen Gebäuden angemietet haben. Alle bisher erstellten Neubauten haben LEED-Zertifikate in Gold oder Platin erhalten. Denn sie sind als energieeffiziente Greenbuildings konzipiert und in das intelligente Energienetz integriert. Für die Mieter bedeutet das: weniger Energieverbräuche und geringere Betriebskosten.

IBU mit digitalen und bedarfsgerechten Produkt-Informationen für Nachhaltigkeit

Wie wichtig das Vorhandensein von fundierten Produktinformationen beim nachthaltigen Bauen ist, darüber waren sich Vertreter aus Industrie, Bau und Gebäudezertifizierung einig. Auf Grundlage von Ökobilanzen, also wissenschaftlich fundiert, transparent und normenkonform, liefern Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental product declarations, kurz: EPDs) Basisinformationen für die Beurteilung der ökologischen Gebäudequalität. „Die Mitgliedsunternehmen und -verbände des IBU leisten mit ihren EPDs einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen.“, so Kay Killmann der weiterhin die gute Zusammenarbeit mit der Baustoffindustrie und die Qualität der IBU-EPDs lobte. Um Anwendern, also Architekten, Planern und Auditoren die Arbeit zunehmend zu erleichtern und nachhaltiges Bauen weiter zu fördern, stellt das IBU die EPDs auf seiner Plattform IBU.data digital zur Verfügung, um sie für die Weiterverarbeitung nutzbar zu machen – wie zum Beispiel für die Building Information Modeling Methodik (BIM). Zudem entwickelt das IBU ein spezielles Produkt-Informationssystem, damit die Hersteller den unterschiedlichen Informationsansprüchen der Gebäudezertifizierungssysteme gezielt gerecht werden können. Unabhängig vom Vorhandensein einer EPD lassen sich so zukünftig alle zertifizierungsrelevanten Informationen über das jeweilige Produkt matrixgeführt zusammenstellen und als fact sheet bedarfsgerecht übermitteln. Für IBU-Mitglieder, die eine EPD für ihr Produkt erstellt haben, erfolgt eine entsprechende Verifizierung durch das IBU. Aber auch Nichtmitglieder sollen das IBU-Informationssystem nutzen können.

„LEED-Baustelle“ braucht Kommunikation und integrale Planung

Das Generalunternehmen Wolff & Müller hat sich mit seiner Unternehmenspolitik ebenfalls dem Nachhaltigkeitsanspruch verschrieben und wurde mit der Umsetzung fast aller Gebäude auf dem EUREF-Campus beauftragt. Wolff & Müller hat verschiedene Handlungsfelder ausgemacht, um anhand von konkreten Nachhaltigkeitsindikatoren Erfolge im eigenen Unternehmen mess- und sichtbar zu machen. Geschäftsführer Hubert Nopper und Projektleiter Michael Schladebach stellten die Aktivitäten des CO2-neutral arbeitenden Unternehmens, das im September 2016 selbst Büroräume auf dem EUREF-Campus bezogen hat, vor. „Wir kennen uns mit den Besonderheiten einer LEED-Baustelle aus, begleiten und beraten Bauherren und alle am Bau Beteiligten“, so Schladebach. „Nachhaltiges Bauen bedeutet, die Anforderungen frühzeitig in den Planungsprozess zu integrieren.“ Aktuelle Datenblätter mit nachhaltigkeitsrelevanten Informationen über einzelne Bauprodukte seien äußerst hilfreich. Für die Zuhörer aus der Baustoffindustrie Bestätigung und Appell zugleich. Ebenso wichtig sei die Erreichbarkeit der richtigen Ansprechpartner, zum Beispiel, „wenn wir Fragen zu Material- und Umweltanforderungen haben.“ Schließlich sei bei der Abwicklung der Baustelle vieles zu bedenken, von korrekter Müllentsorgung über die Dokumentation bis hin zur Kooperation mit den Nachunternehmen.

Abschließend kam mit Axel Hördt, dem Head of Application Center Building bei Schneider Electric, ein solcher Nachunternehmer und ebenfalls Gebäudenutzer zu Wort. Er stellte das intelligente Energiemanagement auf dem EUREF-Campus vor – von Energieerzeugung über -speicherung bis hin zum Verbrauch. „Nur wenn jemand einen Raum betritt, wird auch Energie verbraucht. Lichtsensoren zeigen auf, welche Räume belegt sind.“ Mit diesem Beispiel verdeutlichte er, wie die weitestgehend CO2-neutral erzeugte Energie effektiv genutzt wird. Intelligente dezentrale Stromnetze, sogenannte „Micro Smart Grids“ sorgen für ein optimales Management der Netz- und Energielasten. Er demonstrierte, wie moderne Informations- und Automatisierungstechniken stetige Kontrolle und flexible Anpassungen ermöglichen, um die ständigen Schwankungen zwischen Energieangebot und -nachfrage ausgleichen zu können.


 
 
 

Baukindergeld reicht nur für jede zweite Familie

Foto: Klingel an einer Wohnung (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Klingel an einer Wohnung (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Budget für das Baukindergeld hat sich gegenüber den ursprünglichen Planungen mehr als halbiert. Wie aus Unterlagen des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, sind für dieses Jahr nur noch 144 Millionen Euro für die Fördermaßnahme eingeplant. In den Folgejahren sind es bis zu 180 Millionen Euro.

Die Zahlen stammen aus der Vorlage für die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet darüber. Ursprünglich sollten allein für dieses Jahr bis zu 400 Millionen Euro für das Baukindergeld bereitstehen, das Familien den Wechsel aus der Mietwohnung in die eigenen vier Wände erleichtern soll.

Der reduzierte Betrag hängt maßgeblich damit zusammen, dass Bundesfinanz- und Bundesbauministerium die Förderung von 12.000 Euro je Kind nur dann zahlen wollen, wenn ein Paar mit zwei Kindern eine Immobilie mit maximal 120 Quadratmetern Wohnfläche kauft. Wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, lebt die Mehrzahl der Familien in Deutschland auf einer deutlich größeren Fläche. Von den 4,8 Millionen Ehepaaren mit Kindern und eigener Immobilie hatten zuletzt 3,4 Millionen mehr als 120 Quadratmeter zur Verfügung.

Mit einem Kind waren es im Schnitt 133,5 Quadratmeter, mit zwei Kindern 139,7 Quadratmeter. Unverheiratete Paare und Alleinerziehende begnügen sich zwar mit etwas weniger Platz, aber auch sie nutzen schon mit einem Kind im Schnitt mehr als 120 Quadratmeter. Daher laufen in der Koalition jetzt auch Gespräche, ob man die Grenze auf 140 Quadratmeter anheben sollte.

Das Analysehaus Empirica hat für die FAZ die Immobilieninserate der ersten drei Monate dieses Jahres ausgewertet und festgestellt: Zwar sind bundesweit 87 Prozent aller inserierten Eigentumswohnungen kleiner als 120 Quadratmeter. Anders sieht es bei den Häusern aus, dort liegen nur 28 Prozent aller Inserate unter dieser Grenze.


 
 
 

Baukindergeld soll es nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche geben

Foto: Umbau einer Wohnung (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Umbau einer Wohnung (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schwarz-rote Bundesregierung könnte vielen Immobilienkäufern einen Strich durch die Rechnung machen, wenn sie sich in ihrer Kalkulation auf das sogenannte Baukindergeld verlassen. Wie aus dem Bereinigungsentwurf zum Bundeshaushalt hervorgeht, über den die „Welt am Sonntag“ berichtet, plant das Finanzministerium, die Wohnfläche zu begrenzen, bis zu der es die geplanten 1.200 Euro pro Kind und Jahr geben soll. Damit zieht der Bund zusätzlich zur Einkommensgrenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Familieneinkommen eine zweite Obergrenze ein, die Mitnahmeeffekte verhindern soll.

Gerade auf dem Land könnte diese Maßnahme unwillkommen sein. Während in den Ballungszentren angesichts steigender Preise die Wohnflächen sinken, liegt das durchschnittliche Einfamilienhaus eher darüber. Von 150 Quadratmetern Durchschnittswohnfläche pro Haus in Deutschland berichten Hersteller von Fertighäusern.

Bei der CSU, deren Idee im Wahlkampf das Baukindergeld war, dürfte die Grenze ebenfalls zu Diskussionen führen. Die FDP kritisiert: „Statt die Familien beim Kauf einer Immobilie steuerlich zu entlasten, wird eine alte aus guten Gründen abgeschaffte Subvention von den Toten aufgeweckt und dann auch noch willkürlich, unabhängig vom Einkommen, begrenzt“, sagt Haushaltsexperte Otto Fricke. „Wer für die Familie 119 Quadratmeter in Starnberg kaufen kann bekommt die Subvention, wer für 121 Quadratmeter ein renovierungsbedürftiges Haus in einer alten Bergmannssiedlung im Ruhrgebiet kauft, schaut in die Röhre.“


 
 
 

Unruhefaktor Lärm – Nachbarn im Gespräch

Foto: Kinder beim Spielen ©Paul Marx/ pixelio.de.
Foto: Kinder beim Spielen ©Paul Marx/ pixelio.de.

Bochum, Juni.2018 (lifePR) – – Rücksichtnahme und Toleranz gehören zum Zusammenleben dazu -Kommunikation spielt eine zentrale Rolle  und Lärmprotokoll bei dauerhafter Störung.

Ob Feierabend, Wochenende oder Urlaub – nach harten Arbeitstagen und stressigen Alltagspflichten ist dies die Zeit der wohlverdienten Entspannung. Während sich der eine besonnen und in sich gekehrt nach Stille sehnt, ist dies für andere die Zeit, um soziale Kontakte zu pflegen und beim heiteren Zusammensein die Nacht zum Tag zu machen. Leicht kann es da auch einmal zu Unstimmigkeiten zwischen Nachbarn kommen, denn jeder gestaltet seine freie Zeit auf eigene Weise. Zum Wohle eines harmonischen Zusammenlebens sollte man hier auf friedliche Lösungen setzen und auf Polizei oder Anwalt verzichten. „Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, sich zwischenmenschlich zu einigen“, sagt Jana Kaminski, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Spielende Kinder, bellende Hunde oder Abende mit Musik sind in der Nachbarschaft normal. Hier gilt, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und sich im Zweifelsfall darüber zu verständigen.“

Miteinander reden
Generell gibt es etwa um die Mittagszeit und von 22 Uhr bis 6 Uhr eine Ruhezeit, in der alle Hausbewohner dazu aufgerufen sind, möglichst wenig Lärm zu verursachen – der Maßstab: Zimmerlautstärke. Außerhalb dieser Zeiten ist gegenseitige Rücksichtnahme das Zauberwort. Jeder darf sich so weit selbst ausleben, wie er die Freiheit anderer nicht beschränkt. Fühlt sich ein Bewohner gestört, ist der erste Schritt zur Konfliktlösung, das Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen. Das Problem sollte auf höfliche Weise geschildert werden oder aber man lädt den Verursacher zu sich ein, damit er den Geräuschfaktor mit eigenen Ohren hört – denn häufig kann man einfach gar nicht nachvollziehen, wie sich Lärm verbreitet und wie störend sich Geräusche in angrenzenden Wohnungen auswirken. In der Regel haben die Menschen an dieser Stelle bereits ein Einsehen und ziehen die entsprechende Konsequenz.

Kein anhaltendes Hundegebell
Ein häufiger Auslöser von Diskussionen ist das Bellen von Hunden. Viele Nicht-Hundebesitzer fühlen sich schnell gestört. Da das Bellen zum artgerechten Verhalten gehört, kann nicht generell verlangt werden, dass es „abgestellt“ wird. Gelegentliches Bellen ist natürlich und daher in Kauf zu nehmen. Dennoch gibt es gesetzliche Regelungen, die Nachbarn vor einer Dauerbelastung schützen. So darf ein Hund nicht länger als 10 Minuten ununterbrochen bellen und insgesamt nicht länger als 30 Minuten am Tag. Auch anhaltendes Bellen während der Ruhezeiten ist unzulässig.

Kinder dürfen sich ausleben
Dass Kinder spielen, toben und auch manchmal etwas lauter sind, gehört zu ihrer natürlichen Entwicklung – sie dürfen sich frei ausleben. Nachbarn müssen die entstehende Geräuschkulisse dulden und haben rechtlich gesehen kaum eine Handhabe. Fühlt man sich durch anhaltendes Geschrei oder Getrappel sehr gestört, kann es natürlich trotzdem nicht schaden, einmal mit den Eltern ins Gespräch zu kommen. Sicher kann man sich freundlich auf ein paar Ruhezeiten einigen, in denen die Kinder etwas ruhiger ein Buch lesen oder zum Toben hinausgehen.

Ein Zusammenleben zwischen verschiedenen Parteien kann schwierig sein. Umso wichtiger ist deshalb Rücksichtnahme und Respekt. Auch wenn Reibereien zum Zusammenleben dazugehören, die Kombination aus gutem Willen und gesetzlichen Regelungen sollte jedes geräuschvolle Problem aus der Welt schaffen.

Diese Pressemitteilung wurde von der Vonovia SE und/oder ihren Tochtergesellschaften ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Diese Pressemitteilung kann Aussagen, Schätzungen, Meinungen und Vorhersagen in Bezug auf die erwartete zukünftige Entwicklung der Vonovia („zukunftsgerichtete Aussagen“) enthalten, die verschiedene Annahmen wiedergeben betreffend z.B. Ergebnisse, die aus dem aktuellen Geschäft der Vonovia oder von öffentlichen Quellen abgeleitet wurden, die keiner unabhängigen Prüfung oder eingehenden Beurteilung durch Vonovia unterzogen worden sind und sich später als nicht korrekt herausstellen könnten. Alle zukunftsgerichteten Aussagen geben aktuelle Erwartungen gestützt auf den aktuellen Businessplan und verschiedene weitere Annahmen wieder und beinhalten somit nicht unerhebliche Risiken und Unsicherheiten. Alle zukunftsgerichteten Aussagen sollten daher nicht als Garantie für zukünftige Performance oder Ergebnisse verstanden werden und stellen ferner keine zwangsläufig zutreffenden Indikatoren dafür dar, dass die erwarteten Ergebnisse auch erreicht werden. Alle zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf den Tag der Ausgabe dieser Pressemitteilung an die Empfänger. Es obliegt den Empfängern dieser Pressemitteilung, eigene genauere Beurteilungen über die Aussagekraft zukunftsgerichteter Aussagen und diesen zugrunde liegender Annahmen anzustellen. Vonovia schließt jedwede Haftung für alle direkten oder indirekten Schäden oder Verluste bzw. Folgeschäden oder -verluste sowie Strafen, die den Empfängern durch den Gebrauch der Pressemitteilung, ihres Inhaltes, insbesondere aller zukunftsgerichteten Aussagen, oder im sonstigen Zusammenhang damit entstehen könnten, soweit gesetzlich zulässig aus. Vonovia gibt keine Garantie oder Zusicherung (weder ausdrücklich noch still-schweigend) in Bezug auf die Informationen in dieser Pressemitteilung. Vonovia ist nicht verpflichtet, die Informationen, zukunftsgerichtete Aussagen oder Schlussfolgerungen in dieser Pressemitteilung zu aktualisieren oder zu korrigieren oder nachfolgende Ereignisse oder Umstände aufzunehmen oder Ungenauigkeiten zu berichtigen, die nach dem Datum dieser Pressemitteilung bekannt werden.

Vonovia SE
Die Vonovia SE ist Europas führendes Wohnungsunternehmen. Heute besitzt Vonovia rund 394.000 Wohnungen in allen attraktiven Städten und Regio-nen in Deutschland und in Österreich. Der Portfoliowert liegt bei zirka 38,5 Mrd. €. Vonovia stellt dabei als modernes Dienstleistungsunternehmen die Kundenorientierung und Zufriedenheit seiner Mieter in den Mittelpunkt. Ihnen ein bezahlbares, attraktives und lebenswertes Zuhause zu bieten, bil-det die Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Da-her investiert Vonovia nachhaltig in Instandhaltung, Modernisierung und den seniorenfreundlichen Umbau der Gebäude. Zudem baut das Unternehmen zunehmend neue Wohnungen durch Nachverdichtung und Aufstockung.

Seit 2013 ist das in Bochum ansässige Unternehmen börsennotiert, seit September 2015 im DAX 30 gelistet. Zudem wird die Vonovia SE in den in-ternationalen Indizes STOXX Europe 600, MSCI Germany, GPR 250 sowie EPRA/NAREIT Europe geführt. Vonovia beschäftigt rund 9.500 Mitarbeiter.


 
 
 

Vier Zimmer in Dresden oder ein Zimmer in München: So viel bekommen Immobilienkäufer für ihr Geld

Foto: Der Traum vom Eigenheim oder einer neuen Wohnung ©birgitH/ pixelio.de.
Foto: Der Traum vom Eigenheim oder einer neuen Wohnung ©birgitH/ pixelio.de.

Nürnberg, Juni 2018 (lifePR) – Eine Kaufpreis-Analyse von immowelt.de zeigt, wie viele Zimmer Käufer in den 14 größten deutschen Städten für ihr Budget bekommen / 100.000 Euro: eine 1-Zimmer-Wohnung in Köln, keine in München / 200.000 Euro: eine Singlewohnung in München, sechs bis sieben Immobilien im Ruhrgebiet / 500.000 Euro: in allen Städten mindestens eine 4-Zimmer-Wohnung, Ausnahme München

Wie viel Wohnung bekomme ich für mein Geld? Eine Frage, die sich Immobilienkäufer häufig stellen. Die Antwort darauf variiert stark von Stadt zu Stadt. Die mittleren Preise für 1-Zimmer-Wohnungen schwanken zum Beispiel zwischen 29.000 Euro in Essen und 200.000 Euro in München. Zu diesem Ergebnis kommt eine Markt-Analyse der Kaufpreise von Wohnungen in den 14 deutschen Städten von immowelt.de. Demnach könnten Käufer in Essen für den Preis einer 1-Zimmer-Wohnung in München nur die Kaufnebenkosten decken. Oder anders ausgedrückt: Für den Preis einer einzigen Singlewohnung in München bekommt man im Ruhrgebiet sechs bis sieben.

Für den kleinen Geldbeutel: Dortmund und Essen

Käufer mit einem geringeren Budget werden vor allem in Dortmund und Essen fündig – hier bekommen sie für ihr Geld am meisten. Für 100.000 Euro gibt es in den beiden Ruhrgebiet-Städten ein großes Angebot an 3-Zimmer-Wohnungen. Generell genügen in 9 von 14 untersuchten Städten 100.000 Euro, um zumindest eine kleine Wohnung zu kaufen. Dazu zählen auch wirtschaftlich starke Standorte: In Köln reicht das Geld beispielsweise für ein Zimmer. In Hannover ist selbst eine 2-Raum-Wohnung innerhalb dieses finanziellen Rahmens.

200.000 Euro – ein Zimmer in München, vier in Dresden

Wer hingegen 200.000 Euro zur Verfügung hat, kann in jeder untersuchten Stadt den Traum vom Immobilieneigentum verwirklichen. Während das Budget in München für eine 1-Zimmer-Wohnung reicht, bekommen Käufer in Dresden vier Räume. Kein Einzelfall, auch in Hannover, Leipzig, Bremen, Dortmund und Essen zahlen Käufer für vier Räume weniger als in München für einen Raum. Neben dem Extremfall München bekommt man vor allem in Frankfurt und Stuttgart für sein Geld wenig Raum. In beiden Städten reichen 200.000 Euro für eher mittelmäßig ausgestattete 2-Zimmer-Wohnungen. Günstiger sind Eigentumswohnungen in Berlin. Hier gibt es für das gleiche Geld hochwertige 2-Zimmer-Wohnungen oder sogar 3-Zimmer-Wohnungen (mit Abstrichen bei Lage oder Ausstattung). Insgesamt sind Immobilien in Berlin in etwa halb so teuer wie in München.

Halbe Million reicht fast überall für 4 Zimmer

Potentielle Käufer, die 500.000 Euro für ihre neue Wohnung ausgeben können, finden in fast allen untersuchten Städten geeignete 4-Zimmer-Wohnungen – oftmals sogar Neubauten oder Bestandswohnungen mit Luxus-Ausstattung. Einzige Ausnahme ist München: Hier reicht das Geld lediglich für drei Zimmer. Benötigt man noch einen weiteren Raum, werden insgesamt 610.000 Euro fällig. Das sind 240.000 Euro mehr als in der zweitteuersten Stadt Frankfurt.

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise in den 14 deutschen Großstädten über 500.000 Einwohnern waren 120.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden.  Die Preise geben den Median der vom 2. Quartal 2017 bis 1. Quartal 2018 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.

Immowelt AG

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine Reichweite von monatlich 48 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein Portal der Immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. An der Immowelt Group ist die Axel Springer SE mehrheitlich beteiligt.

* Google Analytics; Stand: Januar 2018


 
 
 

Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen stark gesunken

Foto: Bauarbeiter (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Bauarbeiter (über dts Nachrichtenagentur)

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland ist im Zeitraum von Januar bis April 2018 die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen um 32,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Insgesamt gab es einen Anstieg von 0,7 Prozent bei den Baugenehmigungen für Wohnungen.

Von Januar bis April 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 107.300 Wohnungen genehmigt. Der Anstieg der Baugenehmigungen lag sogar bei 2,8 Prozent, wenn man die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen nicht berücksichtigt. Für neue Mehrfamilienhäuser stieg in den ersten vier Monaten die Zahl der Baugenehmigungen um 5,0 Prozent.

Dagegen ging die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 0,5 Prozent und für neue Zweifamilienhäuser um 1,7 Prozent zurück. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, stieg in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent an.


 
 
 

Länder wollen Schlupfloch bei Grunderwerbsteuer schließen

Foto: Skyline von Frankfurt / Main (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Skyline von Frankfurt / Main (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Finanzminister der Bundesländer wollen eines der größten Steuerschlupf löcher bei Grundstückskäufen schließen. Am kommenden Donnerstag wollen sie sich auf einen Reformvorschlag einigen, der sogenannte Share-Deals einschränken soll, schreibt der „Spiegel“. Durch die Gesetzeslücke können Unternehmen beim Immobilienkauf Millionen Euro an Grunderwerbsteuer sparen, während Häuslebauer zahlen müssen: Der Trick ist nämlich so aufwendig, dass er sich erst ab 25 Millionen Euro Kaufpreis lohnt.

Für die Länder geht es dabei um horrende Summen, wie ein Beispiel aus Berlin zeigt: Von den 66 Millionen Euro Steuer, die eigentlich auf den kanadischen Pensionsfonds Omers für den Kauf des Berliner Sony Center zugekommen wären, sah das Land Berlin keinen Cent. Bei dem Trick kauft das Unternehmen nicht die Immobilie, sondern bis zu 94,9 Prozent der Anteile (Shares) an einem Unternehmen, dem die Immobilie gehört. Werden die restlichen 5,1 Prozent erst fünf Jahre später über- tragen, wird keine Grunderwerbsteuer fällig.

Schätzungsweise eine Milliarde Euro an Steuern entgeht den Ländern so jedes Jahr. Künftig soll die Haltefrist von fünf auf zehn Jahre angehoben werden. Und auch Kapitalgesellschaften, vor allem Aktiengesellschaften und GmbHs, sollen die Steuer nicht mehr so gut umgehen können.

In Hessen, wo viele Wolkenkratzer am Fiskus vorbei den Eigentümer wechseln, hatte sich Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) mehr erhofft. „Das wird kein großer Wurf“, gibt er zu. Ein umfassenderer Vorschlag war von einem Gutachter als verfassungswidrig eingestuft worden, sodass der Minister seinen großen Plan reduzieren musste.

„Ich bin zufrieden, aber nicht euphorisch“, sagt Schäfer, der noch nicht prognostizieren kann, ob die geplanten Einzelmaßnahmen das Steuerschlupfloch schließen werden. Im Norden der Republik ist man optimistischer. „In Schleswig-Holstein gehe ich davon aus, dass so die Hälfte der Share-Deals steuerpflichtig wird“, erklärt Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Die Bundesländer könnten dadurch jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag mehr einnehmen. Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum der Fiskus am Ende leer ausgehen könnte: „Letztlich ist das ein Hase-und-Igel-Spiel. Die Steuerspezialisten sitzen schon in den Startlöchern, um neue Umgehungsmöglichkeiten zu finden“, sagt Steuerexpertin Sibylle Barent vom Eigentümerverband Haus&Grund.