Fliese war gestern – Parkett verschönert das Badezimmer

Foto: Nasser Holzboden greissdesign auf Pixabay
Foto: Nasser Holzboden greissdesign auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Stuttgart, ). 45 Minuten am Tag verbringen die Deutschen durchschnittlich im Badezimmer und vor dem Kleiderschrank. Längst haben sich die einst tristen Nasszellen zu gemütlichen Rückzugsorten gemausert. Wohlfühlcharakter und Wellness-Flair zum Entspannen sind gefragt. In diesem Zuge erobert natürlicher und angenehm fußwarmer Parkettboden zunehmend das ehemals fliesendominierte Terrain.

Holzböden im Bad sind schön und atmosphärisch. Wichtig ist aber vor allem, sich für die richtige Holzart zu entscheiden. Ungünstig ist zum Beispiel Buche, die beim Kontakt mit Wasser sowie unter hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit schnell quillt und bei kaltem und trockenem Raumklima schwindet. Gut eignen sich hingegen härtere Tropenhölzer wie Doussie, Merbau oder Teak aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die sich auch bei Schiffsdeckböden oft finden. Eiche und Nussbaum sind ebenfalls eine gute Wahl zur Bodengestaltung.

Nässe und Feuchtigkeit sind kein Problem, wenn man ein paar grundlegende Dinge berücksichtigt. So ist ein gründliches Lüften nach dem Duschen wichtig, damit sich die Luftfeuchtigkeit im Raum normalisiert und nicht niederschlagen kann. Zudem sollte eine Pfützenbildung vermieden werden, indem die Nässe frühzeitig aufgewischt wird und somit nicht lange auf dem Holz verbleibt. Entscheidend ist, dass das Parkett nicht schwimmend verlegt, sondern direkt vollflächig auf den Estrich geklebt wird. Am besten von Fachleuten, die wissen, worauf zu achten ist, empfehlen die Experten der Initiative pik (Parkett im Klebeverbund). Dazu setzen Handwerk-Profis wohngesunde Verlegewerkstoffe ein, die zertifiziert sind mit Gütelabeln wie dem EC1-Siegel oder „Blauem Engel“.

Geklebtes Parkett ist robuster, haltbarer und quillt infolge von Wärme, Luftfeuchtigkeit und Nässe weniger als schwimmend verlegtes Parkett. Die Elemente bleiben fest mit dem Boden verbunden, so dass sich darunter kein Schimmel bilden kann. Zudem lässt sich geklebtes Parkett auch problemlos renovieren und wirkt nach dem Schleifen mit anschließender Endbehandlung wieder wie neu. Zum Abschluss eignet sich Hartwachsöl besser als Lack, der von unterwandernder Nässe abgelöst werden kann.

Im Mix mit edler Keramik, Naturstein oder einem hochwertigen Glattputz erhält das Bad ein schickes Spa-Ambiente. Das geht bei geklebtem Parkett meist ohne störende Übergangsprofile. Zudem wird die Wärme von Fußbodenheizungen schneller und effizienter in den Raum geleitet. So verlockt der Holzboden dazu, gern auch einmal etwas mehr als 45 Minuten am Tag im Bad zu verbringen.

Weitere Informationen finden sich unter www.initiative-pik.de online