Haus & Grund zur Einführung einer Gebührenordnung für Makler

Foto: Fassadenarbeiten © lichtkunst.73/ pixelio.de.
Foto: Fassadenarbeiten © lichtkunst.73/ pixelio.de.

(lifePR) (Kiel, September 2018) „Die SPD sollte bei den Kosten des Immobilienerwerbs vor der eigenen Haustür kehren, als neue Baustellen zu eröffnen,“ empfahl Alexander Blažek, Verbandsvorsitzender von Haus & Grund Schleswig-Holstein, anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Thema „Gebührenordnung für Immobilienmakler bei der Vermittlung von Wohnimmobilien einführen“.

„Unter der Regierungsverantwortung der SPD ist die Grunderwerbsteuer auf den bundesweiten Spitzensatz von 6,5 Prozent gestiegen,“ kritisierte der Verbandschef. Das verursache beim Immobilienerwerb die höchsten Nebenkosten und mache für viele junge Familien den Traum der eigenen vier Wände unerschwinglich. Diese Abgabe sei für den privaten Häuslebauer unvermeidbar im Gegensatz zur Maklercourtage, die Käufer und Verkäufer eines Grundstücks freiwillig vereinbarten.

„Die eigentliche Ungerechtigkeit besteht doch in den share deals, bei denen Immobilienkonzerne nicht einen Cent Grunderwerbsteuer zahlen müssen,“ ergänzte Blažek weiter wörtlich. Wenn dieses Steuerschlupfloch endlich geschlossen würde, könnte mit den Mehreinnahmen die Grunderwerbsteuer auf ein erträgliches Maß gesenkt werden.

Haus & Grund Schleswig-Holstein vertritt die Interessen der privaten Grundeigentümer und hat landesweit über 68.000 Mitglieder.