Lange Freude am Parkett – Tipps für den Holzboden

Foto: Parkett verlegen ©Rainer Sturm/ pixelio.de.
Foto: Parkett verlegen ©Rainer Sturm/ pixelio.de.

Düsseldorf, August 2018 (lifePR) – Parkett gehört zu den begehrtesten Bodenbelägen. Seine warme und natürliche Ausstrahlung wertet jeden Raum auf. Werden die Elemente auf den Untergrund geklebt, wird die Wärme der Fußbodenheizung zudem fast hindernisfrei an die Oberfläche geleitet und Gehschall hat keine Chance. Zahlreiche Muster, Intarsien (Einlegearbeiten mit mehreren Holzsorten) und Friese (dekorative Wandabschlüsse eines Parkettbodens) sowie Materialkombinationen und die Verlegung durch mehrere Räume ohne Profilschienen sind bei geklebtem Parkett möglich. Auch ein Abschliff und eine neue Versiegelung gelingen sehr einfach und gleichmäßig. Zur Anbringung sollten nur emissionsarme Bau- und Verlegewerkstoffe genutzt werden. Hierfür dient das EMICODE-Siegel als Orientierung.

Ist der Holzboden verlegt, stellt sich die Frage: Welche Oberflächenbehandlung bietet langanhaltenden Schutz? Bei starker Beanspruchung sind Parkettlacke eine gute Wahl. Ihre unterschiedlichen Glanzgrade bieten das richtige für jeden Geschmack. Besonders beliebt sind Lacke auf Wasserbasis, denn diese enthalten so gut wie keine Lösemittel. Der sehr marginale Anteil dient als Bindemittel, welches genau wie das Wasser nach dem Auftrag verdunstet. Nach der Fertigstellung bleibt nur der gewünschte Siegelbelag zurück. Dieser lässt sich sehr einfach reinigen: Saugen und nebelfeucht wischen genügt. Eine Renovierung ist je nach Pflege- und Versiegelungsqualität nur alle zehn bis 15 Jahre nötig. Die Gesamtlebensdauer von Parkett kann ganze Generationen betragen – je nach Dicke der Nutzschicht, die mehrmals renoviert werden kann.

Lösemittelarme Parkettlacke sind nicht automatisch schadstofffrei. Daher empfiehlt es sich, auch bei Oberflächenbehandlungen auf das EMICODE-Siegel zu achten. Dieses ist auf Verpackungen deutlich abgebildet und auch den Profis bekannt. Vergeben wird das Label von der GEV. Untersucht wird das Emissionsverhalten jeglicher Bau- und Verlegewerkstoffe. Neben Parkettklebern und -lacken etwa auch von Spachtelmassen, Grundierungen, Unterlagen und vielem mehr. Die Produkte werden von unabhängigen Laboren nach einem definierten Prüfkammerverfahren getestet. Anschließend sichern regelmäßige Stichprobenkontrollen von objektiven Sachverständigen und Prüfinstituten die Reinheit – ein entscheidender Vorteil des EMICODE gegenüber anderen Zertifizierungssystemen für gesundheits- und umweltverträgliche Bauprodukte.

Auf diese Weise wird Parkett zu einem wohltuenden Wohnbegleiter, an dem die Familie und auch deren Nachfahren noch lange ihre Freude haben.